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Loy Krathong ist ein romantisches, farbenfrohes und stimmungsvolles Fest, mit dem die Götter des Wassers gnädig gestimmt werden sollen. Dabei werden im ganzen Land bei Vollmond kleine Schiffchen Kratongs) mit Blumen, Kerzen, Räucherstäbchen und Opfergaben auf Flüssen, Seen oder Teichen ausgesetzt.
 Loi bedeutet soviel wie fließen, Krathong ist ein kleines Floß, das typischerweise aus einem Teil des Strunks der Bananenstaude gefertigt wird. Das so gestaltete Floß wird mit den Bananenblättern, Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen geschmückt.
Das Fest stammt vermutlich aus Indien als ein Hindufest als Danksagung an die Gottheit des Ganges mit schwimmenden Laternen gefeiert wird, die das ganze Jahr lebensspendend wirken sollen. Später wurde das Fest von den Buddhisten in Thailand angenommen, die damit Buddha in einer Zeremonie ehren wollten. Neben der Verehrung Buddhas (in der brennenden Kerze) haben die schwimmenden Flöße die Bedeutung, allen Ärger, Groll und alle Verunreinigungen der Seele loszulassen, so dass das Leben neu von einer besseren Warte aus begonnen werden kann. In früheren Zeiten gaben die Thai auch abgeschnittene Fingernägel und Haare (die als unrein gelten) mit in das Floß.
Die Tradition des Loi Krathong begann in Sukhothai und wird heute im ganzen Land gefeiert, wobei die Festlichkeiten in Chiang Mai und Ayutthaya besonders bekannt sind.
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