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Info Myanmar

Burma / Myanmar - Im Land der Pagoden und Naturschönheiten

Im früheren Burma hat sich auf wunderbare Weise ein Traditionsreiches Stück Asien erhalten.: altehrwürdige Pagoden mit goldglänzenden Dächern mit kunstvoll verzierten Spitzen, fromme buddhistische Mönche in orangefarbenen Gewändern, traditionelle Büffelgespanne die hölzerne Lastkarren ziehen, farbenfrohe Märkte und lebendige, quirlige Ortschaften. Die vielfältige Landschaft ist von einer faszinierenden Ursprünglichkeit und reicht von den Höhen des Himalajas über die mit unzähligen Reisfeldern durchzogene Flusslandschaft des Ayeyarwaddy bis zu den tropischen Bilderbuchstränden am Golf von Bengalen.
Elefanten, Rhinozerosse, Leoparden und Tiger sind hier noch so zahlreich wie sonst nirgends in Asien.
Die freundliche Bevölkerung und die menschenleeren weißen Strände werden Sie ebenso begeistern wie der Anblick grandioser Baukunstdenkmäler und kultureller Identität. Ob in der Ebene von Bagan mit den tausend Tempeln oder am weiten Inle-See mit den „Schwimmenden Gärten“, dieses Land entführt Sie in eine vergangen geglaubte Zeit voll ursprünglicher Schönheit Asiens.


Yangon / Rangoon - anziehende Gegensätze
Nur wenige Städte Asiens bieten eine so faszinierende Mischung verschiedener Ethnien und Kulturen wie die burmesische Hauptstadt. Dicht nebeneinander erheben sich Kirchen, Pagoden, Hindutempel und Moscheen. Wuchtige viktorianische Bauten, wie man sie in England nicht schöner findet, wechseln sich ab mit Palästen aus Glas und Beton sowie stillen, weitläufigen Siedlungen aus Teakhäusern, der traditionellen Architektur des Landes.
Erstaunlicherweise fügen sich die Gegensätze Yangons zu einem harmonischen Ganzen. Das mag am geschmeidigen, toleranten Miteinander seiner kosmopolitischen Bewohner liegen, an der luftigen Anlage der Stadt oder an der magischen, einigenden Anziehungskraft der weltgrößten  Shwedagon-Pagode, die zu den bedeutendsten buddhistischen Sakralbauten zählt.

Bagan - die Stadt der tausend Tempel
In einer unvergleichlichen Bauwut errichteten die Bamar vom 11. bis 13.Jh. abertausende Tempel und Pagoden am Fluss Ayeyarwady (Irrawaddy). Etwa 200 sind bis heute erhalten geblieben und stellen in ihrer Gesamtheit eines der bedeutendsten Zeugnisse menschlicher Kultur dar.
Die fantastischen Monumente, Inbegriff des Nationalstolzes und zweifelsohne größte Attraktion des Landes, stehen entlang des Flussufers, teilweise dicht gedrängt, in einer weiten, spärlich baumbestandenen Ebene, verlassen inmitten karger Feldern auf denen heute Ziegen- und Rinderherden weiden. Die roten Ziegelbauten fangen auf der rötlichen Erde atemberaubende Sonnenauf- und untergänge ein.

Mandalay - Business auf Birmanisch
Schon der Klang des Namens erinnert an den in alten Reiseberichten beschworenen Zaubers dieser Stadt. Mandalay gilt wegen seiner zahlreichen Klöster und Handwerksbetriebe als Herz birmanischer Kultur, doch haben ein steter Zuwachs chinesischer Einwanderer sowie hektische Bautätigkeit die Stadt binnen weniger Jahre in einen Boomtown verwandelt. Dennoch ist Mandalay mit seinen goldnen Pagoden, den weiß leuchtenden Stupas und den vielen Märkten eine Reise wert. Das Leben spielt sich auf deutlich engerem Raume ab als in Yangon, so dass man hier den urbanen Alltag gut erleben kann.

Inle-See
Der Inle-See gehört zu den herausragenden Attraktionen und sollte auf keiner Reise fehlen. Der 900 m hoch gelegene See ist von Bergen umsäumt und geprägt durch die Stelzendörfer der Inthas, der „Menschen vom See“. Sie haben sich vollständig an das Leben mit und auf dem Wasser angepasst und rudern ihre Boote in einem eigentümlichen Stil meist im Stehen mit nur einem Fuß.
Im flachen, klaren und fast unheimlich stillen Wasser des 150 qkm großen Sees spiegeln sich die Shan-Berge. Die „Schwimmenden Gärten“ der Intha bestehen aus bis zu 100m langen, aber nur etwa 1 m breiten Streifen dicht ineinander verwobener Wasserhyazinthen, in denen sich eine dicke, sehr fruchtbare Erdschicht angesammelt hat. Sie werden vom Seeufer los geschnitten, aufs offene Wasser hinaus geschleppt, dort verankert und dann vom Kanu aus bearbeitet.

Pindaya - Tropfsteinhöhle, Buddhastatuen und Banyanbäume
Schon von weitem sieht man an einem Berghang die weißen Schreine und Treppenaufgänge der Tropfsteinhöhle von Pindaya leuchten. Seit Menschen gedenken wurden hier von den Shan Buddhas aufgestellt. Mittlerweile verteilen sich über 8000 Statuen über die Kammern der Höhle.
Das mit seinen alten und wuchtigen Banyanbäumen recht idyllisch wirkenden Städtchen Pindaya ist kaum weniger reizvoll als die berühmte Höhle. Großzügig auf dem Shan-Plateau angelegt, mit einem kleinen See in der Ortsmitte, der von vielen Einwohnern zum Waschen und Baden genutzt wird und daher stets belebt ist. Der Ort ist außerdem bekannt für verschiedene Trockenfrüchte sowie leckere, pikant eingelegte Teeblätter. Der Tee, in appetitlichen Bambusröhren verpackt, ist etwa 2 Monate haltbar und damit ein ideales Mitbringsel. Mehrere Handwerksbetriebe schöpfen außerdem Sa-Papier aus Maulbeerbaumrinden.


Myanmars Strände
Myanmars Küste ist wahrscheinlich die unberührtesten der Welt. Alle Strände verfügen über einfache bis luxuriöse Unterkünfte im Bungalowstil, die sich harmonisch der Umgebung anpassen. Es dominiert die Schönheit der Strände. Einige der beliebtesten Reiseziele sind:
 
Ngapali Beach und Tandwe
Italienische, von Heimweh geplagte Segler benannten diesen unvergesslichen und friedvollen Strand nach ihrem geliebten Neapel. Viele Kilometer sehr sauberen Strandes mit feinem hellen Sand und hervorragendem Wasser. Palmen und Kasuarinen ziehen sich entlang mehrerer Buchten. Kleine Fischerdörfer, ursprünglich und unverdorben liegen an der Küste. Zahlreiche einfache Restaurants bieten hervorragendes Seefood an.
Wenige Kilometer im Hinterland und mit dem Taxi gut zu erreichen, liegt der ehemalige britische Kurort Tandwe (Sandoway). Das urgemütliche Städtchen mit alten Teakholzvillen hat seit der Kolonialzeit nichts von seinem Charme eingebüßt.
  
Ngwe Saung (Silver) Beach
Durch die Eröffnung von Bungalow-Anlagen mit internationalem Standard und seinen ebenso schönen Stränden sowie seinem glasklarem Wasser ist dieser Strand auf dem Weg zu einer beliebten Alternative zu Ngapali. Hier laden viele Kilometer feinen Sandes, gesäumt von üppigen Palmen und Kasuarienbeständen zu einem geruhsamen und noch erfreulich unerschlossenen Urlaubserlebnis ein. Die nach Westen gerichteten Buchten bieten ganzjährig angenehm Brisen, das Wasser ist sauber und flach. Bei ruhigem Wetter bieten vorgelagerte Riffe gute Schnorchelmöglichkeiten. Die nahe gelegnenen Fischerdörfer gewährleisten eine stete Versorgung mit unverschämt gutem und günstigem Seefood.

Chaung Tha Beach
An diesem ebenfalls wunderschönen Strand trifft sich vor allem an Feiertagen und übers Wochenende viel einheimisches Publikum. Das bedeutet zwar an diesen tagen etwas weniger Ruhe; dafür aber viel Lokalkolorit und eine reiche Auswahl an netten kleinen Restaurants und Tea Shops. Die Strände sind unter einander durch Bootsverkehr verbunden.
Chaung Tha Beach liegt ungefähr zwei Stunden von Pathein entfernt und ist ebenfalls ein perfekter Ort für einen entspannten Badeurlaub im Anschluss an eine Rundreise.

 

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